Soooo, nun gibt es nach langer Zeit mal endlich wieder einen Blogeintrag
Nachdem wir Melbourne erkundet hatten, machten wir uns also auf nach Cairns, wo wir unser Mietauto bekommen haben, mit dem wir jetzt weiterreisen.
Nach einem gemütlichen Stadtrundgang ins Cairns haben wir uns dann noch den Night Market angeschaut und konnten abends hunderte von Fledermäusen beobachten, wie sie über die Stadt flogen.
Obwohl es hier schon früh morgens über 30°C und sehr schwül ist sind wir an unserem zweiten Tag aus der Stadt raus gefahren, um eine kleine Wanderung zu machen. Der Startpunkt war der botanische Garten, so konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und auch gerade noch durch diesen spazieren. Nach knapp 2 Stunden wandern und spazieren, so wie dem Verlust von gefühlten 10 Litern Körperflüssigkeit, ging’s als Belohnung noch an den Strand. Da es direkt in Cairns keinen Strand gibt, sondern nur eine künstlich angelegte Lagune, mussten wir etwas nach Norden fahren um zum Palm Cove Beach zu gelangen. Dort entspannten wir uns um fit für den darauffolgenden Tag und die Fahrt nach Mission Beach zu sein.
Die Route führte uns an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, so dass sich die eigentliche Fahrzeit um einiges verlängerte. Der erste Stopp war der Curtain Fig Tree, ein 500 Jahre alter Baum, mit einem Durchmesser von 44 Metern und einer Höhe von 48 Metern. Der Baum war einfach gigantisch… Von dort aus fuhren wir dann zum Lake Eacham, einem schönen Badesee und zu den Millaa Millaa Falls, wo es einen 15km langen Auto-Rundweg mit 3 Wasserfällen gibt. Wir hatten sogar das Glück, den Himmel als vierten Wasserfall zu sehen. Typisches Regenwaldwetter, es goss aus Kübeln, was uns aber nicht daran hinderte, einen der bekanntesten Wasserfälle zu fotografieren. Zum Abschluss des Tages statten wir dem Paronella Park noch einen Besuch ab. Ein riesiger wunderschön angelegter Garten, mit alten Häuschen, Bänken und Brunnen. Der Park wurde Anfang des 20.Jahrhunderts von einem spanischen Einwanderer angelegt und stets erweitert. Leider sind viele der Gebäude, aufgrund verschiedener Unwetter zusammengestürzt oder zerstört worden aber diese mit moosbewachsenen Ruinen verleihen dem Park einen besonderen Charme. Außerdem konnten wir wilde Schildkröten füttern und wären beinahe von den unzähligen Moskitos dort aufgefressen worden.
Mission Beach diente lediglich als Schlafplatz und so ging’s nach einem kurzen Strandspaziergang ab ins Bett und am nächsten Morgen nach Townsville. Als erstes Ziel stand in Townsville das Billabong Sanctury an, ein Tierpark mit den verschiedensten australischen Tieren. Dort angekommen mussten wir erfahren, dass dieser aufgrund von Schäden vom Cyclon Yasi noch geschlossen war. Kein Grund Trübsal zu blasen und so fuhren wir auf den Castle Hill, ein Berg inmitten der Stadt, von dem wir diese komplett überblicken konnten. Mit einem Stadtrundgang rundeten wir den Tag ab und fielen wie jeden Abend totmüde ins Bett
Am nächsten Morgen fuhren wir dann mit der Fähre auf Magnetic Island, eine Insel die kurz vor Townsville liegt und mit vielen schönen Stränden zum sonnen einlädt. Hier gab es glücklicherweise auch ein Sanctuary und so besuchten wir dieses als Billabong Ersatz. Dort hatten wir eine zweistündige Tour mit einem Ranger, der uns alles über die australische Tierwelt erklärte und wir konnten sogar einige der Tiere hautnah erleben. So durften wir Krokodile halten, ein Echnaton streicheln
und natürlich einen Koala kuscheln. Erschöpft vom ganzen Tiere halten ging’s dann zu den verschiedenen Stränden von Magnetic Island, wo wir den Rest des Tages verbrachten.
Von Townsville aus sind wir weiter nach Airlie Beach, wo wir nun die Whitsunday Islands besuchen werden. Aber mehr dazu gibt’s im nächsten Blogeintrag

































